Liquiditätsengpass

22. August 2011

Wer kennt es nicht das Problem, dass man gerade in wirtschaftlich unbeständigen Zeiten jeden Euro mehrmals umdreht und sich genau überlegt für was man ihn ausgeben soll oder ob man sich einen Urlaub oder ein neues Auto leisten kann oder sollte man ihn doch lieber sparen, da man ja nicht sicher weiß wie sich die Lage in der Zukunft weiterentwickelt. Dieses Problem haben auch Unternehmen, vor allem weil die Banken aufgrund der letzten Krise eher wenig Vertrauen haben und genau überprüfen welchen Unternehmen man ohne Bedenken einen Kredit geben kann und welchen nicht. Doch genau dadurch verschärft sich die Situation, da die Unternehmen investieren müssen um die Krise zu überwinden und wieder in einen Aufschwung zu kommen.

Deshalb machen sich Firmen auf die Suche, welche Alternativen es zum klassischen Kredit gibt um ihre Liquidität zu verbessern. Hierbei stoßen sie dann oft auf Factoring Gesellschaften, doch was ist das überhaupt, was verbirgt sich hinter dieser Finanzierungsform. Dies ist eine mit vielen Vorteilen verbundene Möglichkeit. Factoring Gesellschaften kaufen einem Unternehmen deren ausstehende Forderungen ab und übernehmen zusätzlich auch das Risiko für den Fall, dass die Forderungen nicht beglichen werden. Zusätzlich kümmern sie sich um das Mahnwesen, was die Buchhaltung entlastet. Hat man als Unternehmen eine Jahresumsatz von circa 2 Millionen Euro oder mehr wird das Factoring sogar kostenneutral, da so die Vorteile die man daraus zieht die Kosten, die dafür anfallen, übersteigen. Deshalb sollten Unternehmen nicht zu lange zögern ob Factoring Gesellschaften für sie eine Alternative darstellen oder nicht, da es eigentlich nahezu nur Nutzen schafft.

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